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02.02.2017, Münster

Gekommen, um zu bleiben

Das Projekt „angekommen in deiner Stadt Münster“ ist im September 2016 offiziell an den Start gegangen und soll jungen Geflüchteten den Neuanfang in Münster erleichtern. Das NRW-Schulministerium, die Walter Blüchert Stiftung und die Stadt Münster arbeiten gemeinsam daran, die jungen Menschen individuell in den sechs städtischen Berufskollegs zu fördern und sie am Nachmittag und in den Ferien beim Kennenlernen ihrer neuen Heimat und am Übergang in Ausbildung und Beruf zu unterstützen. Sechs Monate sind seit dem Start vergangen. Konnte das Projekt jungen Menschen helfen, in Münster erfolgreich neu anzufangen?

Schwüle Luft und sengende Sonne, Hände tanzen auf Trommeln, die Wände vibrieren unter den schnellen Schlägen auf die Lederhäute der Djembes, Congas und Percussions. An diesem Sommertag im September 2016 heißt Münster junge Geflüchtete aus Syrien, Iran, Irak, Afghanistan und anderen Ländern willkommen. Etwas außerhalb, in einer ruhigen Wohngegend, angrenzend an den Nordpark und die Wiesen, die raus zu den Rieselfeldern führen, liegt das JAZ – das Jugendausbildungszentrum. Vom großen Hof führen zwei Türen in ein Café, einen hellen Saal, mehrere Unterrichtsräume und eine Fahrradwerkstatt. Hier ist der Sitz des Projekts „angekommen in deiner Stadt Münster“, das an diesem Tag eröffnet wird. Während eine Gruppe aus deutschen Jugendlichen zur Begrüßung ein Stück nach dem anderen trommelt, stehen Homa, Asim und Feride noch etwas unschlüssig im Café der Einrichtung und futtern Fruchtsticks. Was sie hier erwartet, ist den Dreien noch nicht richtig klar:

„Unsere Schule hat gesagt, heute ist eine Einladung, wenn ihr wollt, könnt ihr einfach kommen und wir haben gesagt, ok, wir wollen gern kommen,“ sagt Asim, der aus Afghanistan geflohen ist und schon fließend Deutsch spricht. „ Aber eigentlich weiß ich nicht, was überhaupt hier angeboten wird.“

Der Saal ist inzwischen gefüllt mit rund hundert Menschen, die Trommeln verebben und Prof. Dr. Gunter Thielen betritt die Bühne. Er ist Vorstandsvorsitzender der Walter Blüchert Stiftung, Hauptträger des Projekts und hat Antworten auf die Fragen der Neuankömmlinge. „Wir wollen euch Orientierungshilfen geben, euch unterstützen, damit ihr euch besser zurecht findet in eurer Stadt, damit ihr versteht, wie der Alltag bei uns abläuft und was bei uns in Deutschland wichtig ist.“ Das Projekt solle die Jugendlichen dabei unterstützen, ihren eigenen Weg zu finden, mit maßgeschneiderten Angeboten auf die jeweiligen Bedürfnisse. Zu den Unterstützungsangeboten zählten, so Thielen, Hausaufgabenbegleitung, sozialpädagogische und berufspraktische Orientierungsmaßnahmen, Nachhilfestunden am Nachmittag und zusätzliche Nachhilfe- und Freizeitangebote in den Ferien und am Wochenende. „Wir wissen, dass die Ferien eine schwierige Zeit sind, weil euch dann ein Anker, wie die Schule, fehlt. Wir versuchen diese Zeiten durch Sport und andere Angebote auszufüllen, bei denen ihr auch noch Spaß habt.“

Um dieses Ziel zu erreichen, haben sich drei Partner zusammen getan. Das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, die Walter Blüchert Stiftung und die Stadt Münster. „Uns eint das Ziel, dass die neu zugewanderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen gute Bildungschancen erhalten“, sagt Sylvia Löhrmann, die Schulministerin des Landes NRW, die heute ein Grußwort spricht: „Das Projekt ‚angekommen‘ verknüpft hierzu beispielhaft schulische und berufliche Bildung mit verschiedenen Angeboten außerhalb der Schulzeit. Damit die jungen Menschen am Leben in Schule und Alltagsumfeld erfolgreich teilhaben können." Insgesamt unterstützt das Schulministerium das Programm „angekommen“ an vier Standorten mit je einer zusätzlichen Lehrerstelle in Münster, Recklinghausen, Dortmund und Bielefeld.

Dann übernehmen die Syrerin Shaha und der Syrer Kawa das Mikrofon und moderieren ihre Mitschüler an. „Ich bin 18 Jahre alt, komme aus Mazedonien und mache eine Ausbildung bei Mac Donalds“, sagt eine Schülerin. „Ich komme aus Pakistan und ich lerne seit einem Jahr im Hansa Berufskolleg“, sagt ein anderer. Dann erzählt ein junger Syrer, dass es er sehr schwer findet, deutsch zu lesen und zu schreiben, weil er bislang nur die arabische Schrift kannte. „Aber“, sagt er. „ich bin hier in Deutschland, deshalb muss ich das auch lernen.“ Applaus ertönt und eine Frau im Publikum ruft: „Das muss sehr schwer sein. Ich verstehe nicht einen einzigen arabischen Buchstaben!“

Um hier in Deutschland anzukommen und ihre Ziele verfolgen zu können, so der Projektansatz, müssten die Schüler passgenau unterstützt werden. Denn die Träume der Jugendliche sind wie überall ganz individuell: „Ich werde in Zukunft Volleyballtrainer “, sagt Homa, „Ich will IT machen, sagt Asim, „und ich möchte Innenarchitektin werden“, sagt Feride. Aber den Anschluss zu schaffen, sei schwer, erzählt Asim: „Wir haben nicht viel Kontakt zu Deutschen, ich lebe in einem Heim. Aber wir müssen es versuchen und Deutsch sprechen!“

Einige Monate später: Die Räume des JAZ sind verändert. Eine Sitzecke aus Paletten-Möbeln macht den vorher kargen Saal gemütlicher. Die Möbel habe eine Tischlerklasse gebaut, erzählt Annette van Bebber, die mit ihrer Kollegin Andela Rakowski im Büro sitzt und mir einen kleinen Wandkalender reicht, der das Ergebnis eines Fotoprojekts ist. Jeden Monat ziert ein Motiv aus Münster, fotografiert aus der Perspektive der geflüchteten Jugendlichen. Während van Bebber die Lehrerstelle vom Schulministerium besetzt, ist Rakowski von der Stadt Münster ins Projekt entsendet worden. Die beiden haben in den letzten Monaten gemeinsam Kooperationskräfte angeworben, waren in Schulen, Wohngruppen und Vereinen unterwegs, um Aufmerksamkeit für das Projekt zu erzeugen. Mit an Bord seien inzwischen die Uni mit dem Hochschulsport und freiwilligen Lehramtsstudenten, die den Unterricht im Rahmen ihres Orientierungspraktikums unterstützen. Auch bestünden Kontakte zu Kammern, städtischen Einrichtungen und lokalen Akteuren, wie die Caritas, das Flüchtlingsforum Münster, einem Reitstall, Nähkursen, Malkursveranstaltern, dem Gymnasium Kinderhaus, dem Theater Münster und freiberuflichen Partnern. Mittlerweile biete das JAZ ein buntes Programm, sagt van Bebber: „Neben Hausaufgabenbegleitung gibt es Reiten,Gitarre, Malen sowie berufspraktische Orientierung im Rahmen einer Filmwerkstatt, einem Fotoprojekt , IT-Workshops oder einer Fahrradwerkstatt. Lesetraining und Mathenachhilfe boomen zur Zeit, viele wollen Sprache, Sprache, Sprache!“

Dreißig Jugendliche sind es inzwischen, die regelmäßig die Angebote im JAZ nutzen. „Wir hätten gern noch mehr, sprechen mit Lehrkräften und Sozialpädagogen in den Schulen, um herauszufinden, welche Angebote gewünscht sind“, sagt Andela Rakowski. Zielgruppe in Münster sind alle Jugendlichen aus den Internationalen Förderklassen (IFK) der sechs städtischen Berufskollegs und eine Gruppe von nicht mehr schulpflichtigen jungen Erwachsenen, die neben Grundkenntnissen in Mathematik, Gesellschaftslehre und berufsspezifischen Fächern einen berufsbegleitenden Sprachkurs am Nachmittag erhalten. IFK sind Klassen ausschließlich für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund und einem niedrigen deutschen Sprachlevel. Sie erhalten in diesen speziellen Klassen am Vormittag extra Sprachförderung.

„Um ihnen die Integration in die Stadtgemeinschaft, den Zugang zu Freizeiteinrichtungen, städtischen Organisationen und Gremien zu erleichtern – also zu allem, was deutsche Jugendliche eben auch machen“, sagt Annette van Bebber, „sind wir mit Werbeveranstaltungen unterwegs und suchen nach Deutschen, die mitmachen, ehrenamtlich, um Tandems mit zugewanderten Jugendlichen zu bilden“.

Deshalb fördert „angekommen“ das integrative journalistische Medienprojekt „Klassentreffen“, das von Mitteln der Stadt Münster und der „Stiftung gegen Rassismus“ getragen wird. Im Oktober 2016 hat sich unter Anleitung von Medientrainern eine Redaktionsgruppe mit rund fünf Schülern aus den IFK und fünf Schülern aus anderen konventionellen Klassen des Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskollegs zusammen geschlossen. Sie wollen gemeinsam die Hürden zwischen einander überwinden und sich kennen lernen. Den Weg aufeinander zu dokumentieren sie mit Kameras, Smartphones und Aufnahmegeräten. Und wollen als Nachwuchsjournalisten ihre Ergebnisse als Video-Clips oder Audiobeiträge veröffentlichen. Projektziel ist einerseits Rassismus und Ausgrenzung vorzubeugen und andererseits können die Schüler in den Berufszweig Mediengestaltung reinschnuppern, erhalten technisches und journalistisches Wissen – können ihre kommunikative Kompetenz stärken.

In dem Projekt haben die Schülerinnen und Schüler die Federführung, legen selbst Themen und Fragestellungen fest. Eine der deutschen Schülerinnen in der Redaktionsgruppe ist Sophie. „Ich wollte gern wissen, wie Flüchtlinge hier bei uns in Münster leben, von ihnen hören, welche Sorgen sie haben, was sie brauchen“. Deshalb vereinbarte die Gruppe gegenseitige Besuche. Schüler Macek möchte gern eine Umfrage in der Fußgängerpassage führen, und herausfinden, wie Münsteraner auf Menschen reagieren, die nicht gut deutsch sprechen. Ein Schüler aus Syrien möchte durch das gemeinsame Projekt Mut fassen, mehr Deutsch zu sprechen. Huner, ein gebürtiger Iraker, der schon als Kind nach Deutschland kam, wünscht sich im Projekt den Spalt zwischen „Flüchtlingen“ und „Deutschen“ an der Schule und in Münster aufzuzeigen. Nach einer Kameraschulung führten die Nachwuchsreporter als ersten Schritt Umfragen in der Schulpause und filmten die Gruppenaufteilung zwischen den „Neuen“ und den anderen Schülerinnen und Schülern, die die Pause getrennt voneinander verbringen. Warum das so sei, konnte keiner wirklich beantworten. Eigentlich, so die befragten Schülerinnen und Schüler, hätten sie gern Kontakt zueinander.

An diesem Tag im Dezember 2016 sitzt die Schüler-Redaktionsgruppe im Keller des Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler Berufskollegs. Heute wollen sie mehr voneinander erfahren und lauschen Amir Shah, der seine Fluchtgeschichte erzählt. Amir Shah kommt aus einem Ort nahe Kundus in Afghanistan. „Meine Schule haben sie kaputt gemacht, ich konnte fast einen Monat nicht zur Schule gehen,“ sagt er. Irgendwann habe sein Vater gesagt, er solle fliehen. Er fuhr bis zur Grenze nach Pakistan und dann weiter Richtung Türkei und Griechenland, nahm den Bus oder lief, ging einmal zwölf Stunden am Stück zu Fuß, bis er in Deutschland ankam. „Meine ganze Familie, mein Vater, meine Brüder und Schwestern sind noch dort“. Auch die anderen Schüler berichten von ihren Odysseen nach Deutschland. Mahmood, der im Alter von sechs Jahren mit seiner Familie von Afghanistan nach Iran geflohen ist: „Weil jede Person hat ein Gewehr, wenn du nicht machst, was einer sagt, macht er dich tot“. Im Iran musste Mahmood Kinderarbeit leisten, durfte nicht zur Schule. Um überhaupt eine Chance zu haben, floh er mit fünfzehn Jahren allein zu Fuß von Iran nach Deutschland. Maher aus Syrien ist glücklicherweise mit seiner Familie zusammen nach Münster gekommen, aber seinen Bruder mussten sie in der Türkei zurücklassen. Maher vermisst ihn jeden Tag: „Er war wie ein Freund für mich.“

Sophie, sie ist heute die einzige Deutsche in der Runde, hört erst ruhig zu, dann schießen ihr Tränen aus den Augen. „Ich kann mir das gar nicht vorstellen, die kommen alleine ohne Familie, die jetzt in Krisengebieten leben. Wie stark die sind und das durchhalten. Wie hier alle lächeln. Dabei kann ich mir vorstellen, dass sie oft zuhause sitzen und sehr traurig sind.“

Mit am Tisch sitzen auch zwei Kulturmittlerinnen vom Haus der Familie der Stadt Münster , die persisch, kurdisch und arabisch sprechen und beim Übersetzen helfen. Mehrnaz Hadipour hat auch Tränen in den Augen. Sie ist selbst vor 30 Jahren aus dem Iran nach Deutschland gekommen und ist gerührt, nachdem sie die Geschichten gehört hat: „Ich bin so stolz auf euch, ihr habt in so kurzer Zeit so toll deutsch gelernt!“ Fatma, die in den 1990ern aus Syrien nach Deutschland kam, macht den Jugendlichen Mut und erzählt, dass sie Anfangs auch sehr traurig gewesen sei, aber heute ein glückliches Leben führe und Münster zu ihrer Heimat geworden sei.

Tags drauf spielen die beiden Kulturmittlerinnen mit Amir Shah, Mahmood, Maher und den anderen Tischtennis im Keller von Amir Shahs Wohnheim in Berg Fidel in Münster. Hier lebt Amir Shah seit einigen Monaten zusammen mit anderen geflüchteten Jugendlichen, wird von Pädagogen betreut und hier findet der erste Hausbesuch der Redaktionsgruppe statt. Die anderen Jugendlichen sind begeistert vom Tischtenniskeller. Huner filmt mit seinem Smartphone und begleitet Amir Shah in sein Zimmer. Neben dem Stundenplan und seinen Schulsachen interessieren Huner insbesondere die Fotos an der Zimmerwand. Das seien Bilder vom Hindukusch, von Flüssen und Seen, der alten Straße an seinem Haus, die er sehr vermisse, sagt Amir Shah. Im Wohnzimmer sitzen alle lange zusammen, Muslime, Jesiden und Christen – Religionsgruppen, die in ihren Heimatländern Kriege gegeneinander führen. Hier in Berg Fidel unterhalten sich die Jugendlichen mit den Kulturmittlerinnen über die Sinnlosigkeit dieser Kriege, und dass sie einander ihren Glauben lassen und ihn respektieren. Amir Shah sagt am Ende, dass er froh sei über den Besuch und dass er jetzt Kontakte habe, denn früher sei er hier sehr einsam gewesen. Maher jedoch ist etwas enttäuscht darüber, dass zu den Terminen bislang nur wenige Deutsche mitgekommen sind: „Ich glaube, sie finden Ausreden“. Das haben Huner und Sophie aufgegriffen und wollen in ihren Klassen als Botschafter andere Deutsche dazu motivieren, die neuen Schülerinnen und Schüler kennen zu lernen und mitzukommen, wenn die Redaktionsgruppe bald den Afghanen Mahmood zuhause im münsterschen Kreuzviertel besucht.

Zurück im JAZ, im Januar 2017. Yorgo und Mohammed aus Syrien stellen eine Kamera vor den Palettenmöbeln auf, wählen den Bildausschnitt aus und beginnen dannmit einem Interview. „Stell Dich bitte vor“, sagt Mohammed: „Ich bin Yorgo und liebe Basketball“: Immer wieder muss der Syrer lachen und konzentriert sich dann wieder. Er und zehn andere Schüler machen jetzt auch beim „Klassentreffen“ mit und haben sich der Redaktionsgruppe des Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskollegs angeschlossen, wollen zum nächsten Dreh mitkommen und Amir Sha, Maher, Huner, Sophie und die anderen kennen lernen. Dafür müssen sie aufholen und auch den Einsatz vor und hinter der Kamera und die Toneinstellung lernen. Der 19-jährige Yorgo aus Syrien ist begeistert und spricht in die Kamera „Ich kann hier etwas über Journalismus lernen, das finde ich gut.“ Mohammed, auch Syrer, interessiert besonders die Bildbearbeitung. Denn er möchte Grafiker werden. Die beiden kommen seit Juli ins JAZ und nehmen an den vormittags stattfindenden berufsbezogenen Unterrichtsstunden teil. Sie und ihre Mitschüler wirken wie eine eingeschworene Gemeinschaft, sie sind Freunde geworden.

„Wir merken einfach, dass sie sich total über Angebote am Nachmittag freuen, weil sie sonst nicht richtig wissen, was sie nach der Schule machen sollen und sonst allein im Wohnheim herumsitzen würden,“ sagt Annette van Bebber, die die Jugendlichen zufrieden beobachtet. Während die Kameragruppe übt, kickern ein paar Jugendliche im Café, andere scherzen mit Annette van Bebber, ein großer Jugendlicher mit Pudelmütze legt den Arm um die zierliche blonde Frau. Ein halbes Jahr nach der Eröffnung wird deutlich, dass das JAZ mehr ist als ein Ort, in der Bildungsbegleitung stattfindet. Für Yorgo ist es ein Zuhause geworden: „Ich lerne Deutsch im JAZ, bei „angekommen“. Ich bin glücklich, dass ich hier bin.“ Und Mohammed sagt: „Ich bin seit einem Jahr und fünf Monaten in Deutschland. Ich wurde von Berlin nach Lübeck, Aachen und dann Dortmund geschickt. Jetzt bin ich in Münster endlich angekommen – ich wohne in einer Wohngemeinschaft mit Deutschen, arbeite als Dolmetcher, besuche im JAZ den Sprach- und Gitarrenkurs. Ich möchte hier bleiben.“