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Publikationen der Begleitforschung

Das Modellvorhaben wurde fachlich und fiskalisch evaluiert. Das Ziel der Begleitforschung ist, die Bedingungen herauszuarbeiten, unter denen vorbeugendes Handeln Wirkung bei Kindern und Jugendlichen und ihren Familien entfalten kann.

Werkstattbericht 9: In Typen denken - Muster der Inanspruchnahme präventiver Angebote

Präventive Angebote werden oft von denjenigen am wenigsten in Anspruch genommen, die von ihnen am meisten profitieren würden. Der vorliegende Werkstattbericht entwickelt eine Typologie der unterschiedlichen Nutzer präventiver Angebote und leitet daraus Strategien ab, um die soziale Reichweite präventiver Angebote zu erhöhen.

Der Autor und die Autorin, Dr. Jörg Kohlscheen und Theresa Nagy untersuchen in ihrem Bericht "In Typen denken - Muster der Inanspruchnahme präventiver Angebote", ob es abgrenzbare Nutzer-Typen gibt, die sich definieren lassen. Eine solche Typologie soll bei der Gestaltung von passgenaueren Angeboten helfen, die genau die Gruppen erreichen, die angesprochen werden sollen.

Basis der Analyse sind 45 leitfadengestützte Elterninterviews, die 2014 im Kreis Warendorf, in Gelsenkirchen und Dormagen mit Eltern geführt wurden.

 

 

Präventionsangebote − Was beeinflusst die Inanspruchnahme?

Studie der Bertelsmann Stiftung zu den Präventionsangebote

Die Studie der Bertelsmann Stiftung "Was beeinflusst die Inanspruchnahme der Präventionsangeboten?" kommt zu dem Ergebnis, dass sechs von zehn Familien in Nordrhein-Westfalen in einer Belastungssituationen leben. Die Studie wurde im Rahmen der Begleitforschung zum Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor" erstellt. Die Erkenntnisse beruhen auf einer repräsentativen Familienbefragung. Zu den belastenden Faktoren für Familien gehören unter anderem die Unsicherheit im Blick auf die eigene Elternrolle, Dauerstress, finanzielle Probleme und andere subjektive Belastungen. Der Bedarf nach präventiver Unterstützung ist in NRW daher weiterhin hoch. Die Ergebnisse der Studie können den Kommunen helfen, eine nachhaltige Strategie für eine erfolgreiche Prävention weiterzuentwickeln und konkrete Angebote vor Ort umzusetzen.

Werkstattbericht 5: Früh übt sich - Bedingungen und Formen der Inanspruchnahme präventiver Angebote von Familien mit dreijährigen Kindern

Annette Franzke (Geschäftsführerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Faktor Familie GmbH) und Annett Schultz (Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Faktor Familie GmbH) untersuchen in ihrem Werkstattbericht Früh übt sich - Bedingungen und Formen der Inanspruchnahme präventiver Angebote von Familien mit dreijährigen Kindern Bedingungen und Formen der Inanspruchnahme präventiver Angebote von Familien mit dreijährigen Kindern. Ergebnis ist unter anderem, dass bestimmte Familiengruppen, wie Familien mit Migrationshintergrund oder Alleinerziehende eine hohe Risikolage aufgrund ungünstiger Ressourcenlage haben. Familien mit subjektiven Belastungssituationen bieten hingegen einen guten Anknüpfungspunkt für präventive Maßnahmen. Einerseits ist es möglich, direkt an den Belastungen der Familien anzuknüpfen und diese, zum Beispiel durch Sprachkurse, Problembearbeitung oder Entlastung im Alltag messbar zu mindern. Zudem kann man an den Kompetenzen der Eltern ansetzen. Elternbildungsangebote können dazu beitragen, dass Eltern mit den auf sie einwirkenden Belastungen umgehen können und die elterlichen Handlungskompetenzen gestärkt werden.

 

 

 

Werkstattbericht 7: "Aber irgendwie sehe ich da keinen Sinn drin!" - Hintergründe der (Nicht-)Nutzung präventiv ausgerichteter Angebote aus der Sicht von Eltern zusammen

In der wissenschaftlichen Begleitung des Projektes "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor" geht es darum, die Inanspruchnahme präventiv ausgerichteter Angebote besser zu verstehen. Die Ergebnisse fasst Jörg Kohlscheen, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR) an der Ruhr-Universität Bochum, in dem Werkstattbericht "Aber irgendwie sehe ich da keinen Sinn drin!" - Hintergründe der (Nicht-)Nutzung präventiv ausgerichteter Angebote aus der Sicht von Eltern zusammen. Ziel war es, durch vertiefende Befragungen Erkenntnisse über subjektive Ausgangsbedingungen und Voraussetzungen einer erfolgreichen Inanspruchnahme präventiver Angebote zu gewinnen. Der Werkstattbericht erläutert das methodische Vorgehen im Modul und behandelt die Frage nach dem Entscheidungsprozess für oder gegen die Nutzung von Angeboten

Werkstattbericht 8: "Aber es war sehr, sehr hilfreich" - Die Sicht der Eltern auf Informationsquellen und auf Wirkungen präventiv ausgerichteter Angebote

Theresa Nagy, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung der Ruhr-Universität Bochum, beschäftigt sich im achten Werkstattbericht "Aber es war sehr, sehr hilfreich - Die Sicht der Eltern auf Informationsquellen und auf Wirkungen präventiv ausgerichteter Angebote" ausführlich mit der Sicht der Eltern auf Informationsquellen und Wirkungen präventiv ausgerichteter Angebote. Der vorliegende Bericht der wissenschaftlichen Begleitforschung zu "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor" kommt zu dem Schluss, dass gelingende Prävention zunächst einmal gelingende Inanspruchnahme ist. Entscheidend war deshalb, die Perspektive der Eltern aufzugreifen. Was diese denken, wie sie Fördermöglichkeiten einschätzen und wie sie diese im Nachhinein beurteilen, spielt eine gewichtige Rolle für das, was letztlich beim Kind "ankommt". Dabei geht es nicht nur um den Zugang zu fördernden Angeboten, sondern ganz wesentlich auch um die Umsetzung im Familienalltag.

Studie der Bertelsmann Stiftung: Sechs von zehn Familien in NRW empfinden Belastungen

Die Bertelsmann Stiftung erstellte im Rahmen der Begleitforschung zum Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor" eine Studie zu den Präventionsangeboten. Ergebnis ist, dass sechs von zehn Familien in Nordrhein-Westfalen Belastungen empfinden. Die Erkenntnisse wurden auf Grundlage einer repräsentativen Familienbefragung gewonnen. Zu den belastenden Faktoren für Familien gehören unter anderem die Unsicherheit im Blick auf die eigene Elternrolle, Dauerstress, finanzielle Probleme und andere subjektive Belastungen. Der Bedarf nach präventiver Unterstützung ist daher weiterhin hoch. Die Ergebnisse der Studie können den Kommunen helfen, eine nachhaltige Strategie für eine erfolgreiche Prävention weiterzuentwickeln und konkrete Angebote vor Ort umzusetzen.

Wissenschaftliche Begleitforschung: Schulsegregation messen Sozialindex für Grundschulen

Zurzeit besucht etwa jedes vierte Grundschulkind nicht mehr die ehemals zuständige Grundschule. Deshalb unterscheiden sich die sozialen Bedingungen im Schulumfeld von denen der realen Schülerschaften an den Grundschulen teilweise erheblich. Vor dem Hintergrund dieser Darlegungen werden im vorliegenden Werkstattbericht "Schulsegregation messen" zwei Verfahren zur Schulindexbildung vorgestellt, die geeignet sind, die soziale Situation von Schulen auch in Zeiten freier Grundschulwahl ohne Schulbezirksbindungen hinreichend genau abzubilden.

Arbeitspapiere wissenschaftliche Begleitforschung: "Gleich und gleich gesellt sich gern" – Zu den sozialen Folgen freier Grundschulwahl

Der Anteil an Kindern, die eine andere als die ehemals zuständige Grundschule besuchen, ist seit der Aufhebung der Grundschulbezirksbindung in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2008/09 deutlich gestiegen. Der Werkstattbericht "Gleich und gleich gesellt sich gern"  zeigt, dass die freie Grundschulwahl stark nachgefragt wird und mittlerweile jedes vierte Kind nicht mehr auf eine ehemals zuständige konfessionelle Grundschule oder Gemeinschaftsgrundschule geht. Zwar ist die Nähe nach wie vor ein wichtiges Wahlkriterium für Eltern, gleichwohl kann ein sozial und ethnisch selektives Wahlverhalten beobachtet werden, das in der Konsequenz zu einer Verstärkung der sozialen und ethnischen Schulsegregation führt.

 

 

Arbeitspapiere wissenschaftliche Begleitforschung: "Gestalten statt Verwalten" - Ressortübergreifende Präventionspolitik

Verwaltungsstrukturen haben Einfluss auf die Erfolgschancen lokaler Präventionspolitik. Der Werkstattbericht "Gestalten statt Verwalten" aus der wissenschaftlichen Begleitforschung des Projektes "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen" vor zeigt Erfolgsfaktoren auf, die helfen können, eine ressortübergreifende Zusammenarbeit im Bereich der kommunalen Prävention zu installieren. 

Arbeitspapiere wissenschaftliche Begleitforschung: "Der Einfluss von Armut auf die Entwicklung von Kindern" - Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchung

Das Aufwachsen in Armut ist ein nachweisbares Risiko für die Entwicklung von Kindern. Der neue Werkstattbericht "Kinderarmut entgegenwirken" aus der wissenschaftlichen Begleitforschung des Projekts Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor (KeKiz) zeigt, wie sich Armut auswirkt und identifiziert Ansatzpunkte für präventives Handeln.

Arbeitspapiere wissenschaftliche Begleitforschung: "Die fachliche Begleitforschung Konzept und erste Ergebnisse"

Im Werkstattbericht "Die fachliche Begleitforschung. Konzept und erste Ergebnisse" wird das Untersuchungskonzept der wissenschaftlichen Begleitforschung begründet und vorgestellt, die einzelnen Module und das theoretische Wirkungsmodell dargestellt sowie Ergebnisse aus den beiden Modulen Monitoring und Analyse kommunaler Mikrodaten.Der Endbericht der fachlichen Begleitforschung wird Ende 2015 vorliegen.

Arbeitspapiere wissenschaftliche Begleitforschung: Kleinräumiges Monitoring für kommunale Prävention am Beispiel des kanadischen Projektes HELP

Der Werkstattbericht "Kleinräumiges Monitoring für kommunale Prävention am Beispiel des kanadischen Projektes HELP (Human Early Learning Partnership)" stellt kommunale Präventionsmaßnahmen vor, die bei HELP über ein kleinräumiges Monitoring gesteuert werden. Im Rahmen des Modellvorhabens "Kein Kind zurücklassen!" wurde eruiert, ob das kanadische Projekt HELP als Vorbild für deutsche Verhältnisse dienen könnte.

Materialien zur Prävention: Familiengerechte Rahmenbedingungen Gemeindetypisierung Nordrhein-Westfalen

Die Gestaltung von Rahmenbedingungen für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in den Kommunen Nordrhein-Westfalens ist eine der Kernaufgaben des Modellvorhabens „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“. Die vorgelegte Typisierung "Familiengerechte Rahmenbedingungen - Gemeindetypisierung Nordrhein-Westfalen" identifiziert Kommunen mit ähnlichen Herausforderungen und fasst sie zu Gruppen zusammen. So werden Vergleichbarkeit und voneinander Lernen möglich.

Materialien zur Prävention: "Kommunale Prävention – fiskalisch fokussiert" - Eine Abgrenzung im Verbund staatlicher Aufgaben für ein gelingendes Aufwachsen

Pünktlich zum Start der Erhebung von kommunalen Präventionsbudgets in den Kommunen Nordrhein-Westfalens ist der Bericht Kommunale Prävention – fiskalisch fokussiert aus der fiskalischen Begleitforschung des Modellvorhabens erschienen. Dieser beschäftigt sich mit der präzisen Beschreibung, Definition und Eingrenzung von investiven kommunalen Aufwendungen für Prävention.

Policy Brief

Zeigen, was wirkt! Der Initiates file downloadPolicy Brief enthält zentrale Erkenntnisse darüber, wie Vorbeugung funktionieren kann.  Die Inanspruchnahme von Angeboten durch Kinder und Familien ist für die Wirkung von Prävention zentral,  Prävention kann und muss durch die Kommunen gezielt gesteuert werden und finanzielle Entlastungen durch Prävention begünstigen neben den Kommunen vor allem andere Akteure im System.

Familienbefragung

Damit das Richtige in Sachen Prävention getan werden kann, müssen Verantwortliche wissen, wie die Lebenssituation von Familien aussieht und ob die Angebote für Kinder und Eltern die Familien auch erreichen. Deshalb wurden 18.000 Familien in NRW zu kommunalen Präventionsangeboten befragt. Weiterführende Informationen finden sich unter diesem Link: www.faktorfamilie.de/faktor-familie/aus_den_projekten/