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Gelsenkirchen


"Wir machen bei dem Modellvorhaben mit, weil es darum geht, jedem Kind seine Chance, jedem Menschen eine gute Zukunft zu ermöglichen. Und diese Aufgabe ist so gewaltig, dass sie nur gemeinsam mit vielen starken Partnern bewältigt werden kann."
Frank Baranowski, Oberbürgermeister

Das haben wir vor:

  • Modellhafte Optimierung der bereits bestehenden Biografie begleitenden kommunalen Präventionskette „Biografien gemeinsam gestalten- Erziehung und Bildung von Anfang an“ im Sozialraum Schalke (als ein Segment)
  • Frühe Sicherung des Kinderschutzes
  • Verbesserung der Bildungschancen, Bildungsübergänge und Schulerfolge
  • Förderung der Kindergesundheit
  • Frühe Einbeziehung von Eltern als unverzichtbare Partner

Ausgangslage 2012

Die Stadt Gelsenkirchen hat seit 2005 eine lückenlose Betreuungs- und Präventionskette aufgebaut, mit der gerade junge Familien unterstützt und Bildungsbenachteiligungen kompensiert werden sollen. Unter dem Motto „Erziehung und Bildung von Anfang an“ wurde ein systematisch aufeinander aufbauendes Programm aus Förderangeboten – das „Gelsenkirchener Modell“ – entwickelt, das einen integrierten und interdisziplinären Ansatz verfolgt und bereits vor der Geburt beginnt.

In Gelsenkirchen leben immer noch zu viele Familien in armen oder armutsnahen Verhältnissen. Betroffen sind insbesondere Familien mit Migrationshintergrund, Kinderreiche und Alleinerziehende. Soziale und finanzielle Sicherheiten schwinden. Viele Familien brauchen und wünschen Unterstützung. Die beschriebene Situation soll nachhaltig verbessert werden. Trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen sind Präventionsmaßnahmen für die Stadt Gelsenkirchen eines der zentralen Handlungsfelder.

Zielgruppen

  • Alle Kinder und Eltern. Im besonderen Fokus stehen Kinder zwischen 0 bis 10 Jahren.

Ziele

  • Einrichtung einer ressortübergreifenden Koordinierungsstelle im Vorstandsbereich des Oberbürgermeisters
  • Modellhafte Optimierung der bereits bestehenden Biografie begleitenden kommunalen Präventionskette: In einem Referenzsozialraum, in den Übergängen und Schnittstellen, in den Angeboten und Strukturen
  • Etablierung eines kontinuierlichen Sozial- und Bildungsmonitorings
  • Verbesserung der Bildungschancen, Bildungsübergänge und Schulerfolge
  • Förderung der Kindergesundheit
  • Frühe Einbeziehung von Eltern als unverzichtbare Partner

Beteiligte

  • Akteure der Kommunalverwaltung, Referate: Erziehung und Bildung; Gesundheit; Soziales; Kultur, Volkshochschule-Stadtbibliothek, Stadtplanung; Kommunales Bildungsbüro, Kommunales Integrationszentrum Gelsenkirchen KIGE, GeKita (Gelsenkirchener Kindertagesstätten), Gelsenkirchener Bildungskonferenz; Trägernetzwerk offener Ganztag in Schulen

  • Akteure kindlicher Lebenswelten: Eltern, Kindertagesstätten und Familienzentren, Kindertagespflege, alle Träger von Tageseinrichtungen und Familienzentren, Kindertagespflegepersonen, Schulen, Gesundheitsnetzwerke, Gemeinwohlorientierte Verbände und Organisationen ,Migrantenselbstorganisationen, Polizei, Staatsanwaltschaft, Gerichte, Wohnungswirtschaft und viele Nichterwähnte

Schwerpunkte

Ein Teilsegment des Vorhabens ist die modellhafte Optimierung der bestehenden Präventionskette in einem Referenzsozialraum mit nachfolgenden Schwerpunkten:

  • Umsetzung des übergeordneten Ziels der frühen Entkoppelung des Bildungserfolges von der sozialen Herkunft
  • Frühe und kontinuierliche Einbeziehung von Eltern als aktive Erziehungs- und Bildungspartner, die in der Schwangerschaft spätestens nach der Geburt beginnt
  • Frühe Förderung und Diagnostik: Kita-Eingangsuntersuchungen und Einheitliches Sprachförderkonzept in allen Kitas
  • Sozialdienst Schule (Grundschule), der auf Resilienzförderung und aufsuchende Arbeit setzt
  • Kultursensible Elternangebote (Griffbereit, Elterncafés Brücke)
  • Systematische Einbeziehung von Sport, Kultur, Umwelt
  • Sozialräumliches Monitoring/Risikoidentifikation und eine integrierte ressortübergreifende sozial-raumorientierte Planung

Gelsenkirchen im Bericht der Landeskoordinierungsstelle

Zentrale Anlaufstelle für Familien mit Babys und Kleinkindern

Das Team Familienförderung/Familienbildung betreibt seit August 2014 eine zentrale Anlaufstelle für Familien mit Kindern von null bis sechs Jahren als Ergänzung der kommunalen Präventionskette. Ziel ist es, einen weiteren bedarfsgerechten Zugangsweg zu Eltern in der frühen Familienphase zu schaffen. weiterlesen...

Ansprechpartnerin

Marita Meissner
Referat 3 - Verwaltungskoordinierung, Koordinierungsstelle kommunale Prävention

Munscheidstr. 14
45886 Gelsenkirchen
T +49 (209) 169-8562
F +49 (209) 169-4197

www.gelsenkirchen.de

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