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Publikationen der Evaluation

Das Modellvorhaben wird fachlich und fiskalisch evaluiert. Das Ziel der Evaluation ist, die Bedingungen herauszuarbeiten, unter denen vorbeugendes Handeln Wirkung bei Kindern und Jugendlichen und ihren Familien entfalten kann.

Arbeitspapiere wissenschaftliche Begleitforschung „Kein Kind zurücklassen!“

Zurzeit besucht etwa jedes vierte Grundschulkind nicht mehr die ehemals zuständige Grundschule. Deshalb unterscheiden sich die sozialen Bedingungen im Schulumfeld von denen der realen Schülerschaften an den Grundschulen teilweise erheblich. Vor dem Hintergrund dieser Darlegungen werden im vorliegenden Werkstattbericht "Schulsegregation messen" zwei Verfahren zur Schulindexbildung vorgestellt, die geeignet sind, die soziale Situation von Schulen auch in Zeiten freier Grundschulwahl ohne Schulbezirksbindungen hinreichend genau abzubilden.

Arbeitspapiere wissenschaftliche Begleitforschung „Kein Kind zurücklassen!“

Der Anteil an Kindern, die eine andere als die ehemals zuständige Grundschule besuchen, ist seit der Aufhebung der Grundschulbezirksbindung in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2008/09 deutlich gestiegen. Der Werkstattbericht "Gleich und gleich gesellt sich gern"  zeigt, dass die freie Grundschulwahl stark nachgefragt wird und mittlerweile jedes vierte Kind nicht mehr auf eine ehemals zuständige konfessionelle Grundschule oder Gemeinschaftsgrundschule geht. Zwar ist die Nähe nach wie vor ein wichtiges Wahlkriterium für Eltern, gleichwohl kann ein sozial und ethnisch selektives Wahlverhalten beobachtet werden, das in der Konsequenz zu einer Verstärkung der sozialen und ethnischen Schulsegregation führt.

 

 

Arbeitspapiere wissenschaftliche Begleitforschung „Kein Kind zurücklassen!“

Verwaltungsstrukturen haben Einfluss auf die Erfolgschancen lokaler Präventionspolitik. Der Werkstattbericht "Gestalten statt Verwalten" aus der wissenschaftlichen Begleitforschung des Projektes "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen" vor zeigt Erfolgsfaktoren auf, die helfen können, eine ressortübergreifende Zusammenarbeit im Bereich der kommunalen Prävention zu installieren. 

Arbeitspapiere wissenschaftliche Begleitforschung „Kein Kind zurücklassen!“

Das Aufwachsen in Armut ist ein nachweisbares Risiko für die Entwicklung von Kindern. Der neue Werkstattbericht "Kinderarmut entgegenwirken" aus der wissenschaftlichen Begleitforschung des Projekts Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor (KeKiz) zeigt, wie sich Armut auswirkt und identifiziert Ansatzpunkte für präventives Handeln.

Arbeitspapiere wissenschaftliche Begleitforschung „Kein Kind zurücklassen!“

Im Werkstattbericht "Die fachliche Begleitforschung. Konzept und erste Ergebnisse" wird das Untersuchungskonzept der wissenschaftlichen Begleitforschung begründet und vorgestellt, die einzelnen Module und das theoretische Wirkungsmodell dargestellt sowie Ergebnisse aus den beiden Modulen Monitoring und Analyse kommunaler Mikrodaten.Der Endbericht der fachlichen Begleitforschung wird Ende 2015 vorliegen.

Arbeitspapiere wissenschaftliche Begleitforschung „Kein Kind zurücklassen!“

Der Werkstattbericht "Kleinräumiges Monitoring für kommunale Prävention am Beispiel des kanadischen Projektes HELP (Human Early Learning Partnership)" stellt kommunale Präventionsmaßnahmen vor, die bei HELP über ein kleinräumiges Monitoring gesteuert werden. Im Rahmen des Modellvorhabens "Kein Kind zurücklassen!" wurde eruiert, ob das kanadische Projekt HELP als Vorbild für deutsche Verhältnisse dienen könnte.

Materialien zur Prävention

Die Gestaltung von Rahmenbedingungen für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in den Kommunen Nordrhein-Westfalens ist eine der Kernaufgaben des Modellvorhabens „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“. Die vorgelegte Typisierung "Familiengerechte Rahmenbedingungen - Gemeindetypisierung Nordrhein-Westfalen" identifiziert Kommunen mit ähnlichen Herausforderungen und fasst sie zu Gruppen zusammen. So werden Vergleichbarkeit und voneinander Lernen möglich.

Materialien zur Prävention

Pünktlich zum Start der Erhebung von kommunalen Präventionsbudgets in den Kommunen Nordrhein-Westfalens ist der Bericht Kommunale Prävention – fiskalisch fokussiert aus der fiskalischen Begleitforschung des Modellvorhabens erschienen. Dieser beschäftigt sich mit der präzisen Beschreibung, Definition und Eingrenzung von investiven kommunalen Aufwendungen für Prävention.

Policy Brief

Zeigen, was wirkt! Der Initiates file downloadPolicy Brief enthält zentrale Erkenntnisse darüber, wie Vorbeugung funktionieren kann.  Die Inanspruchnahme von Angeboten durch Kinder und Familien ist für die Wirkung von Prävention zentral,  Prävention kann und muss durch die Kommunen gezielt gesteuert werden und finanzielle Entlastungen durch Prävention begünstigen neben den Kommunen vor allem andere Akteure im System.

Familienbefragung

Damit das Richtige in Sachen Prävention getan werden kann, müssen Verantwortliche wissen, wie die Lebenssituation von Familien aussieht und ob die Angebote für Kinder und Eltern die Familien auch erreichen. Deshalb wurden 18.000 Familien in NRW zu kommunalen Präventionsangeboten befragt. Weiterführende Informationen finden sich unter diesem Link: www.faktorfamilie.de/faktor-familie/aus_den_projekten/